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La forma sonata en el siglo XX

Submitted by on 12 septiembre, 2011 – 02:29No Comment

En el siglo XX, los compositores han utilizado esquemas muy distintos a la hora de escribir sus sonatas. Algunos continúan con la tradición del siglo XIX, otros han vuelto a los principios clásicos con una claridad formal, y otros utilizan el término sonata en su definición original, como pieza instrumental sin unas características predeterminadas. De esta manera, como elemento de inspiración del compositor, se sugiere al oyente la tradición del pasado, y no los significados que fue adquiriendo durante el Barroco, el Clasicismo, y el Romanticismo.

Bertold Hummel (1925- 2002)

Músico alemán del siglo XX. Entre los años 1947 y 1954, estudia composición con Harald Genzmer, y violonchelo con Atis Teichmanis, en la Academia de Música de Friburgo.

Trabaja como maestro de coro en la Iglesia de San Konrad de Friburgo, desde 1956 a 1963, año en que es nombrado profesor de composición en el Conservatorio de Música de Würzburg, donde además dirige su “Studio für Neue Musik” durante los veinticinco años siguientes.

Ha ganado numerosos premios, convirtiéndose en el año 1982 en miembro de la Academia de Bellas Artes de Baviera.


Hummel compone más de doscientas obras de todos los géneros, entre las que destaca su 3ª Sinfonía “Jeremia”, op. 100; “Visionen” para orquesta; y su Concierto para percusión y orquesta.

Sonatine für Trompete und Klavier, Op. 1a (1950)

I. Bewegt

II. Langsame Achtel

III. Rondo, ziemlich lebhaft

Aufführungsdauer: 8 Minuten

Autograph A/B:

Titel: Sonatine in g

Umfang: 17 Seiten / 15 Seiten

Datierung: 9. VII. 1950 / Juli/August 1950

Aufbewahrungsort: Bayerische Staatsbibliothek, München

Literaturliste des Deutschen Musikrates für den Wettbewerb “Jugend musiziert”:

Schwierigkeitsgrad 4/schwierig (Mittelstufe II)

Das Werk ist während meiner Studienzeit bei Harald Genzmer in Freiburg i. Brsg. im August 1950 entstanden und steht in meinem Werkverzeichnis als op. 1. Die Anlehnung an das klassische Formdenken ist evident: Sonatensatz – 3 teilige Liedform – Rondo mit Schlussfugato. Uraufgeführt wurde das Stück am 19. Juli 1951 im Freiburger Kaufhaussaal durch Franz Fehrenbach (Trompete) und Armin Janssen (Klavier). ertold Hummel]

Hummels Sonatine für Trompete und Klavier, die thematisch einige frappierende Ähnlichkeiten zum Trompetenkonzert in Es von Johann Nepomuk Hummel (1778-1837) aufweist, ist ein handwerklich meisterlich gestaltetes Werk im neoklassischen Stil, das bei freiem Umgang mit Dissonanzen (vor allem Septimen) doch tonale Zentren erhält.

Der erste Satz, “Bewegt“, in Sonaten-Allegro-Form, legt eine viel ausführlichere thematische Exposition und Durchführung an den Tag, als normalerweise bei Sonatinen der Fall ist. Wie Kennan formuliert Hummel seine Themen ausreichend charakteristisch und voller musikalischem Potential, um den wirksamen Einsatz von kompositorischen Mitteln wie Umkehrung, Sequenzen und sich abwechselnde Kombinationen von verschiedenen thematischen Ideen zu ermöglichen.

Der zweite Satz, “Langsame Achtel“, ist eine liedhafte ABA-Form mit sowohl lyrischen wie auch dramatischen Rollen für die Trompete. Unmittelbar mit der Eröffnungsgeste des ersten Trompetenthema erklingt das gleiche Thema in Diminution (reduzierten Notenwerten). Diese Figur einschließlich verschiedener Veränderungen von Einzelheiten des Rhythmus und der Tonhöhe einer wiederkehrenden Kadenz-Formel bildet zusammen mit einer wiederkehrenden Kadenz-Formel den Klavierpart in diesem kunstreich konstruierten Satz.

Der Schlußsatz, “Rondo; ziemlich lebhaft“, stellt sich mit einem typisch humorvollen Rondo-Thema vor und weist zahlreiche Querverbindungen zum Material und Struktur des ersten Satzes. Jedes einzelne Thema wird einer Durchführung unterzogen, um am Ende in eine fugierte Behandlung des Eröffnungsthemas zu münden. Das rhythmischen Element spielt wieder eine wichtige Rolle mit der initialen Etablierung des motorischen Pulses, gestärkt durch die darauffolgenden Gegenüberstellungen von wuchtigen Querrythmen und unregelmäßigen metrischen Mustern. [Larry D. Cook]

Presse (Badische Zeitung, Juli 1951)

Bertold Hummels Sonatine für Tompete und Klavier besticht durch ihren herzhaften eigenen Ton, mit dem die an den besten frühen Hindemith erinnernde kecke Fanfarenthematik abgewandelt ist.

 

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